Wer den Tod fürchtet, der liebt Gott nicht.
Hl. Augustinus (+430)

Diakonenweihe von H. Bernhard

Paring, 29. März 2014 – Bischof Rudolf Voderholzer weihte am Samstagvormittag durch Handauflegung und Gebet den Chorherren Bernhard Pastötter in der Klosterkirche St. Michael zu Paring zum Diakon. Zu der schönen Feier war auch eine große Abordnung aus der Heimatgemeinde des neuen Diakons, Saaldorf im Berchtesgadener Land, gekommen.

Ein langer Zug aus Ministranten, Chorherren, Diakonen und Priestern bewegte sich gemeinsam mit dem Diözesanbischof und Generalpropst Helmut Grünke vom Kloster zur Klosterkirche. Dort begrüßte Propst Helmut den Bischof und den Weihekandidaten. Der Generalpropst brachte dabei seine Freude zum Ausdruck, mit den Mitgliedern des Konvents Bischof Rudolf zum ersten Mal in Paring begrüßen zu können.

Bischof Rudolf freute sich sehr, dass er zum ersten Mal in Paring und in dieser schönen Kirche, einem „barocken Schmuckkästchen“, sein darf. In diesem Jahr werden es 40 Jahre, dass die Propstei Paring von den Augustiner-Chorherren nach einer langen Phase der Abwesenheit wiederbelebt wurde.

Der Bischof gab seiner Freude Ausdruck über den jugendlichen Konvent hier in Paring und er danke Gott dafür, dass hier ein Ort des Gebetes und der attraktiven anziehenden Gebetsgemeinschaft geworden ist, von der Segen ausstrahlt auch hinein in das Bistum. Nach dem liturgischen Gruß des Bischofs erfolgte die Vorstellung des Weihekandidaten durch Propst Helmut Grünke.

In seiner Predigt warb Bischof Rudolf in Anlehnung an die Fußwaschung am Gründonnerstag für Werke der Barmherzigkeit an den Mitmenschen. „Die Rettung der Welt“, so Bischof Rudolf, „fängt nicht damit an, dass Jesus Christus jemandem den Kopf wäscht, sondern dass er seinen Jüngern die Füße wäscht. Jesus kommentiert diese Handlung mit den Worten: ,Ein Beispiel habe ich Euch gegeben, damit auch Ihr so handelt, wie ich an Euch gehandelt habe!‘ Dieses Beispiel gilt nicht nur für die Kleriker, sondern für jeden getauften Christen“, betonte der Bischof.

Beeindruckt verfolgten die vielen Kirchenbesucher die Diakonenweihe, die mit der Befragung des Kandidaten nach seiner Bereitschaft, „aus der Verbundenheit mit Christus zu leben und sein Evangelium würdig zu verkünden in Wort und Beispiel“, begann. Christus lege durch den Bischof seinen Geist auf ihn und mache ihn zu seinem Diener, so dass in seinem Wort sein Wort hörbar und in seinen Händen seine Liebe spürbar wird. Während der Heiligenlitanei lag der künftige Diakon ausgestreckt auf dem Boden. Feierliche Stille herrschte im Gotteshaus während der Handauflegung und dem Weihegebet des Bischofs für den neuen Diakon.

Generalpropst Helmut Grünke und Herr Maximilian Korn, der Dekan des Klosters, legten ihrem Mitbruder Stola und Dalmatik an. „Empfange das Evangelium Christi: Zu seiner Verkündigung bist du bestellt. Was du liest, ergreife im Glauben; was du glaubst, das verkünde, und was du verkündest, erfülle im Leben“, sagte Bischof Rudolf bei der feierlichen Überreichung des Evangeliars. Die Umarmung des neu geweihten Diakons durch den Bischof beendete die Weihehandlung.

Am Altar feierten Bischof Rudolf, Propst Helmut und Dekan Maximilian die Heilige Messe unter Assistenz des neuen Diakons und Diakon Franz-Adolf Kleinrahms aus Heiligenbrunn, der die diakonalen Dienste bis zur Weihe ausgeübt hatte, danach übernahm der neugeweihte Diakon die weiteren Aufgaben von Diakonen bei der Eucharistiefeier.

Weiterlesen

CANONICI REGULARES S. AUGUSTINI
CONGREGATIO VINDESEMENSIS
C.R.V.
Sitemap | Impressum | Kontakt
Diese Seite wurde von Mitbrüdern selbst erstellt.