Wer den Tod fürchtet, der liebt Gott nicht.
Hl. Augustinus (+430)

Feierliche Profess von H. Johannes

Paring, 28. August 2014 – Der ganze Himmel freute sich, als am Hochfest des hl. Augustinus der junge Chorherr Herr Johannes Kindler zum Altar trat, um vor Mitbrüdern, Familiaren des Klosters, Verwandten, Freunden und Pfarrangehörigen seine ewigen Gelübde abzulegen. Herr Johannes wurde 1991 in Mallersdorf geboren und wuchs in Schierling auf. Seine Beziehung zu Gott begann mit der Erstkommunion zu wachsen und er erkannte bereits in diesen jungen Jahren seine Berufung zum Priestertum. Durch den Chorherrn Ulrich Haug, der in Schierling das Praktikum zu seinem Pastoralkurs absolvierte, kam Johannes Kindler mit den Augustiner-Chorherren von Windesheim in der Propstei Paring in Kontakt. Durch häufige Besuche im Kloster begann die Berufung zum Ordensstand zu wachsen und so trat er am 27. August 2010, nach seinem Abitur, im Alter von 19 Jahren im Kloster Paring ein.

Am 17. Oktober 2010, dem Hochfest der Muttergottes, Patronin der Kongregation von Windesheim, wurde er eingekleidet und sein einjähriges Noviziat begann. Nach Ablegung der zeitlichen Gelübde für drei Jahre begann er sein Theologie-Studium an der Universität Regensburg. Durch das klösterliche Leben, durch das gemeinschaftliche und persönliche Gebet, aber auch durch Zeiten der Prüfung wuchs bei H. Johannes die Gewissheit, am richtigen Platz zu sein. Deshalb nun seine endgültige Lebensentscheidung und ewige Profess am Hochfest des hl. Augustinus.

Die heilige Messe und die Profess wurden musikalisch begleitet vom Organisten der Pfarrei Paring und auch von Musikern und Sängern der JUGEND 2000, denen H. Johannes seit vielen Jahren verbunden ist. In seiner Predigt hob Propst Helmut Grünke die Bedeutung der Profess hervor. Durch die ewige Profess überantwortet sich der Professe ganz Gott. Sein ganzes Leben macht er zu einem Dienst für Gott. Der Mensch gibt sich Gott hin, und Gott nimmt diese Hingabe an. Dadurch wird der Mensch zur geweihten Person. Das ist aber nicht der allgemeine Weg. Es bedarf dazu einer besonderen Berufung von Gott her. Gott beruft ganz speziell: in einen bestimmten Orden mit einer bestimmten Spiritualität, in eine bestimmte Gemeinschaft. H. Johannes hat diesem Ruf Gottes entsprochen.

Sein Wunsch an den jungen Chorherren: H. Johannes möge ein glücklicher Augustiner Chorherr werden und sein Lebensziel in der Ewigkeit erreichen. Dafür mögen alle an diesem Tage besonders beten. Nach dem feierlichen Pontifikalamt hatten alle Mitfeiernden die Gelegenheit vor dem Pfarrhaus H. Johannes zu seinem Ehrentag zu gratulieren.

Weiterlesen

CANONICI REGULARES S. AUGUSTINI
CONGREGATIO VINDESEMENSIS
C.R.V.
Sitemap | Impressum | Kontakt
Diese Seite wurde von Mitbrüdern selbst erstellt.